Friedensanleitung für jedermann – Die 3. Generation



Beginn und Bedeutung des politischen Tanztheaters in Deutschland sind an Namen geknüpft, besonders an einen Namen: Johann Kresnik. Was macht seine Bedeutung aus? Wie hat er die (Tanz)Welt verändert (auch strukturell: z.B. die "Produktionsverhältnisse" wie Arbeits-verträge für Tänzer u.ä.)?

Im Diskurs mit Tänzern, Mitarbeitern, Weggefährten, Fans, Kritikern wollen wir Antworten finden, die in den weiteren Projektverlauf einfließen und ihn rück-koppeln.


Das Gerüst (besser: Geflecht) unserer Aktivitäten:


- Zwei aufeinander aufbauende Tagungen (Berlin, Münster) zur Bedeutung des Kresnikschen Werks mit dem Schwerpunkt auf die frühen Stücke.

- Die Stückentwicklung „Friedensanleitung für jedermann“ als Tanztheater, das sich locker auf Kresniks erste Inszenierung als Ballettdirektor in Bremen „Kriegsanleitung für jedermann“ bezieht.

- „3. Generation“: Einerseits „Labor“ (im Theater im Pumpenhaus, Münster als Probenzentrum), in dem junge Tanz-schaffende durch kleine Formate / Aktionen im öffentlichen Raum auspro-bieren, wie Tanz heute politisch wirksam werden kann. Andererseits choreo-grafische Arbeit mit einem Junior-Tanzensemble: Politische Körper versus Körper-Politik in einem Generationen-Dialog.


Koproduktions-/Kooperationspartner und weitere Förderer: Theater im Pumpenhaus Münster,

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Kulturamt Stadt Münster, Deutsches Tanzfilminstitut Bremen (Heide-Marie Härtel), tanzforum-berlin.de (Walter Bickmann), tanzweb.org (Klaus Dilger)

Bisher stattgefundene Termine:


- 4.März 2017, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (Roter Salon), 20 Uhr


Ausweitung der Tanzzone – Klassentreffen zu Johann Kresnik

EINLADUNGSTEXT:

Liebe Kolleginnen, Kollegen, Mitstreiter, Fans und Phantasten,

wie wäre es, bei einem Klassentreffen zu Hans Kresnik dabei zu sein? Wieso "wäre"?

Am Samstag, 4. März, im Roten Salon in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ist es soweit! Um 20 Uhr begrüßen euch die "Klassensprecher" Susan Barnett, Heide-Marie Härtel und Joachim Siska und hoffen auf einen regen Austausch der Erinnerungen durch alle Tänzer-Generationen, die Hans geprägt hat. Wir erwarten ein lebhaftes Durch-einander, wenn jeder sein persönlich bedeutendstes Erlebnis mit ihm erzählt! Außerdem erwarten euch bei diesem bunten Abend historische Filmaufnahmen mit Hans Kresnik (der live nicht dabei ist) und ein kleines Show-Programm.

Wem die Diskussion zu hitzig wird, kann sich an der Bar abkühlen - oder die Klassensprecher verordnen hitzefrei.

Samstag, 4. März 2017, 20 Uhr

Roter Salon (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Berlin)

Ausweitung der Tanzzone - Klassentreffen zu Hans Kresnik

Bitte antwortet, ob ihr kommt, damit ich Freikarten reservieren kann:

YoshikoWaki@gmail.com


Herzliche Grüße von 

Yoshiko Waki und Heide-Marie Härtel



Mit Susan Barnett, Joachim Siska, Heide-Marie Härtel, Anja von Witzler, Sarah Behrendt, Mack Kubicki, Damian Pielka, Krzysztof Raczkowski, Ziv Frenkel, Yoshiko Waki und euch.

Was passiert, wenn Tanz und Realität zusammenstoßen?


bodytalk realisiert mit Koproduktionspartnern Originalstoffe als TanzTheater mit Live-Musik und geht dazu Kooperationen mit örtlichen Kulturträgern ein. Der laut Presse „radikal lokale“ Ansatz mit ca. 30 Vorstellungen pro Jahr brachte überregionale Würdigung, so daß wir eingeladen wurden, die konsequent regionale Arbeitsweise nach Leipzig (Zig Leiber | Oi Division, bekam als beste freie Produktion der Spielzeit den Bewegungs-kunst-Preis) und Bremen (Ich bin ein Antifant, Madame, Bremer Autoren- und Produzenten-preis) und Köln (Kölnstantinopel) zu transpo-nieren. Ossimisten Wessimisten (Doppelpass-Programm) in Torgau, dann Das Göttin Gen (Göttingen), JEWROPE (Poznan, Kölner Tanzt-heaterpreis) sowie Bonnkrott (Bonn) und AtomHeartMother (Fukushima), allesamt Teil der Reihe STADTSTREICHER – URBANALE RÄUME, in der wir wichtigen Momenten einer Stadt ein Gesicht geben, das zu einem TanzTheater verdichtet wird.

bodytalk erhält institutionell Spitzenföderung Tanz in NRW und wurde von der Kulturstiftung des Bundes in der ersten Doppelpass-Runde und für das folgende Gastspielprogramm ausgewählt.

Seit Herbst 2016 sind bodytalk artists in residence im Theater im Pumpenhaus in Münster.

Seit den späten Achtzigern ist Yoshiko Waki als Choreografin und Tänzerin in der Freien Szene (z.B. Tanzfabrik, Laokoon, Rubato, Skoronel) und an Stadt- und Staatstheatern (z.B. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin, Oper Bonn, Theater Bremen, Komische Oper Berlin, Staatstheater Darmstadt) aktiv und hat dabei u.a. mit Johann Kresnik, Vivienne Newport, Reinhild Hoffmann, Susanne Linke, Dieter Heitkamp, Christoph Schlingensief, Birgitta Trommler, Manuel Schöbel gearbeitet.

Sie gründete 2008 mit Rolf Baumgart die Tanztheater-Compagnie bodytalk und hat seitdem über 20 abendfüllende Stücke produziert. Ihre Arbeit wurde mit dem Kölner Tanztheater-Preis (zweimal), dem Bewegungs-kunst-Preis Leipzig und dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis ausgezeichnet.


WEITERE TERMINE


@Walter Bickmann_Die "KlassensprecherInnen"

IMPRESSIONEN DES

„KLASSENTREFFENS“

Ausweitung der Tanzzone -

Johann Kresniks Choreographisches Theater

——-

Beginn und Bedeutung des politischen Tanzes in Deutschland sind an Namen geknüpft, besonders an einen Namen: Johann Kresnik. Was macht seine Bedeutung aus? Wie hat er die (Tanz)Welt verändert (auch strukturell: z.B. die "Produktionsverhältnisse" wie Arbeitsverträge für Tänzer u.ä.)? Im Diskurs mit Tänzern, Mitarbeitern, Weggefährten, Fans, Kritikern wollen bodytalk innerhalb eines zweijährigen Prozesses Antworten finden und damit weiterkommen: auf der Bühne, in der Stadt, im Kopf.


Über Aktualität, Stellenwert und Implikation der frühen Arbeiten von Johann Kresniks Choreographischem Theater wollen wir in zwei aufeinander aufbauenden Tagungen nachdenken. Bereits im März 2017 luden wir in den Roten Salon der Volksbühne in Berlin ein: zum Klassentreffen von Kresniks Ehemaligen. In einer zweiten Tagung in Münster soll es nun um die Kontextualisierung und Archivierung des Werks gehen. Und um die Konfrontation mit aktuellen Ansätzen politischer Praxis in den Darstellenden Künsten.


Dabei wird auch der Besprochene zu Wort kommen: Der Künstler ist, zumindest zeitweise, anwesend.

———-

Mit: Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin), Stephan Dörschel (Leiter des Archivs Darstellende Kunst, Akademie der Künste, Berlin), Dr. Genia Enzelberger (Mitherausgeberin "Ballett kann kämpfen - balet se zna boriti", Wien), Christoph Klimke (Dramaturg und Autor, Bonn), Johanna-Yasirra Kluhs (Dramaturgin und Kuratorin, Duisburg), Johann Kresnik (Choreograf, Bonn), Thomas Lehmen (Choreograf, Berlin/Oberhausen), Anja von Witzler (Dramaturgin, Berlin), Heide-Marie Härtel (Deutsches Tanzfilmarchiv Bremen)


———

Wann? 6. Mai 2017, 11h - 18h

Wo? Theater im Pumpenhaus, Gartenstr. 123, 48147 Münster

Wieviel? Freier Eintritt


Anmeldung: yoshikowaki@gmail.com

———-

“Ausweitung der Tanzzone - Politik im Tanztheater” ist ein Tanzfonds Erbe Projekt von bodytalk titels “Friedensanleitung für jedermann – Die Dritte Generation”, im Rahmen von tanz nrw 17


Am letzten Wochenende gab es in Berlin im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz ein großes Wiedersehen vieler ehemaliger Tänzerinnen und Tänzer aus allen Generationen, die mit Hans Kresnik gearbeitet haben.


Als "KlassensprecherInnen" führten Heide-Marie Härtel, Susan Barnett und Joachim Siska durch den Abend, den Anja von Witzler mit einem Ausblick abschloß: In den nächsten eineinhalb Jahren liegt der Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf:


FRIEDENSANLEITUNG FÜR JEDERMANN - DIE 3. GENERATION - ein TANZfondsERBE PROJEKT

Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes



©Walter Bickmann_Harald Beutelstahl und Thomas Lehmen, Andrea Hovenbitzer, Irmela Kästner, Wolf Siegert



©Walter Bickmann_Gabriele Gornowicz, Harald Beutelstahl, Andrew Pan, Kristine Keil, Yoshiko Waki
 
NEWSnews/news.html
newsnews/news.html

TAGUNGSIMPRESSIONEN VOM 6.MAI IN MÜNSTER:

Ausweitung der Tanzzone -

Johann Kresniks Choreographisches Theater



HIER GEHT ES ZUM VIDEO DER ABSCHLUSSKONFERENZ


Über Aktualität, Stellenwert und Implikation der frühen Arbeiten von Johann Kresniks Choreographischem Theater wollten wir in zwei aufeinander aufbauenden Tagungen nachdenken. Im März 2017 luden wir in den Roten Salon der Volksbühne in Berlin ein: zum Klassentreffen von Kresniks Ehemaligen. In einer zweiten Tagung in Münster ging es nun um die Kontextualisierung und Archivierung des Wer. Und um die Konfrontation mit

aktuellen Ansätzen politischer Praxis in den Darstellenden Künsten.




Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin): „Wann ist Tanz politisch?“


HIER GEHT ES ZU VIDEODOKUMENTATION DES BEITRAGS VON A. WESEMANN

Mit: Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin), Stephan Dörschel (Leiter des Archivs Darstellende Kunst, Akademie der Künste, Berlin), Dr. Genia Enzelberger (Mitherausgeberin "Ballett kann kämpfen - balet se zna boriti", Wien) Johanna-Yasirra Kluhs (Dramaturgin und Kuratorin, Duisburg), Johann Kresnik (Choreograf, Bonn), Thomas Lehmen (Choreograf, Berlin/Oberhausen), Anja von Witzler (Dramaturgin, Berlin), Heide-Marie Härtel (Deutsches Tanzfilmarchiv Bremen)...

WEITERLESEN

 

Presse-Auswahl der Premierenbesprechungen, Stand: 8.5.2017


Die überragende Aktualität dieses Tanzabends (just in diesen Tagen der Entdeckungrechtsextremer Machenschaften und womöglicher terroristischer Tendenzen in der Bundeswehr) stößt jedem blauäugig friedliebenden Menschen bitter auf. Wakis "Friedensanleitung für Jedermann" operiert mit ähnlich aggressiven Mitteln und Bildern wie Kresniks "Kriegsanleitung" […] die Japanerin, die sich u.a. bei Kresnik und in Münster bei Birgitta Trommler als dynamische Tänzerin profilierte und jetzt mit ihrem "bodytalk" Artist in Residence am Pumpenhaus ist, überzeugt durch die Auswahl der Bilder, die ihr Anliegen verdeutlichen […] Endlich befreit sich tanz-nrw, die Biennale der NRW-Tanzproduzenten, aus dem Korsett der Werbung für Tanz im Off und diskutiert in Münster ein brisantes Thema deutscher Tanzgeschichte als Kritik an menschlichem Verhalten.

Tanznetz, 8.5.2017


Der Weg zu de Plätzen führt über die Bühne. Dort stehen die Tänzer mit dürren Ästen In den Händen und fragen die Zuschauer, was sie sich unter Frieden vorstellen. Das eigentliche Stück beginnt dann mit einer Gruppenchoreografie, die Partisanenkämpfe symbolisiert und ästhetisch irgendwo zwischen Massaker und Happening angesiedelt ist. Diese Ambivalenz ist exemplarisch für den weiteren Verlauf […] Die Kompanie provoziert gern, indem sie Denkmuster und Konventionen unterläuft […] wenn einer der Tänzer die Adressen von Zuschauern erfragt, weil er sie angeblich für sein Visum braucht. In der nächsten Szene stellt er dann sein Flüchtlingsprojekt vor – ein grotesk Ü̈berdrehtes Kindertheater, bei dem Visa-Adressen meistbietend verkauft werden …

Münstersche Zeitung, 8.5.2017


Wer sich seines eigenen kleinen Seelenfrieden annehmen will, der geht eher nicht ins Tanztheater, jedenfalls nicht in das von Bodytalk […] Die Tanztheaterstücke, die Yoshiko Waki und Rolf Baumgart seit 2008 unter ihrem Label Bodytalk erschaffen, sind immer schon Unfriedensanleitungen gewesen. Tatsächlich bezieht sich der Titel mit dem altmodischen „Jedermann“ auf das erste Werk, das Hans Kresnik als neuer Ballettchef am Theater Bremen auf die Bühne gebracht hatte, die „Kriegsanleitung für jedermann“ im Jahr 1970. Kresniks Tanzspartenleitungskarriere endete im beschaulichen Bonn, von wo aus dann seine ehemalige Tänzerin Yoshiko Waki die Idee weitertrug, Tanztheater über und mit unhübschen, unphilosophischen Themen zu machen […] mit Verve zur entsprechenden Rockmusik gesprungenen, geworfenen, hingeschleuderten Tanzszenen […] Irgendwie auch unnütz, wie romantische Energieverschwendung. Wie Tanzenwollen, hoch hinaus und problemlos hinunter. Das ist ein Kampf für was? Gegen was? Die Bodytalks halten diese Lücke offen, spielen untergründig ihre Skepsis aus, mit Kunst etwas darstellen, sagen, gar ändern zu können am Unheil in der Welt, und inszenieren das Trotzdem. Wenden sich nicht ab.

Tanzweb, 6.5.2017


[…] eine wüste Tanzorgie, bei der die Männer brüllend über die Frauen herfallen. Eine Friedensanleitung, denkt man unwillkürlich, ist das nicht. […] Tanztheater wird meist von jungen Akteuren bestritten. Schön, dass es hier auch zwei grauhaarige Herren auf der Bühne gibt. Einer von ihnen mimt einen ehemaligen Soldaten und leitet damit den Innereien-Part ein. Zu einer Hardcore-Version von „99 Luftballons“ zerhackt er ein blutiges Rinderherz, dass die Fetzen nur so fliegen. Bei „Ein bisschen Frieden“ sind dann die Därme dran. „Live and let live“ steht auf dem Griff der Axt. Und vielleicht ist das der Grund, warum die dann auftretenden Botschafter des Friedens („Peacoholics“) gar so ratlos aus der Wäsche gucken. Eine gelungene Vorstellung – rau, anarchisch und auf anregende Weise verstörend.

Westfälische Nachrichten, 8.5.2017


@Walter Bickmann_Die "KlassensprecherInnen"


——-

Die 3. Generation


ist ein Residenzprogramm, das wir im April und Mai 2018 in Münster ausgerichtet haben und das das letztjährige Symposium "Ausweitung der Tanzzone" fortführt sowie auf praktische Füße stellt:


Zwei aktuelle Graffitti beschreiben stimmig die Stimmung um Sinn und Unsinn von politisch motivierten Kunstaktionen im öffentlichen Raum: „Überall hinpissen, girlz!“, gesehen in Leipzig und „FUCK PAST PRESENT FUTURE“, gesehen in Duisburg. Wir haben Resident*innen gesucht, die sich in diesen Slogans wiedererkennen oder sich jenseits davon positionieren und mit Menschen zusammengebracht, deren Blick auf Münster besonders ist, z.B. Boris Sieverts (Stadterkundungen als "terra inkognita"), Bernd Drücke ("Graswurzelrevolutionär"), Christa Kubisch ("Elektromagnetische Stadtspaziergänge").


Die ResidenzkünstlerInnen sind:

Neta Weiner, Stav Marin, Julia Dick, René Haustein, Lukas Zerbst


In Lukas Zerbsts Dokumentation über die Residenz sehen wir u.a. Ausschnitte aus Julia Dicks Müllsammlungsinstallation, von René Hausteins Geburtstagsfeier am Kiepenkerl und seinem 24-Stunden-Tanz am Welttanztag sowie von Aufführungen in Münster und Köln: MESSER.



 


——-




Politics of dancing – bodytalk rockt im „Dock11“


Politics of Dancing – „Ein schwieriges Verhältnis“


Premiere des neuen Tanztheater-Stücks „Politics of dancing“ von bodytalk,

gestern Abend im  DOCK 11 am Prenzlauer Berg


Nachtkritik von KLAUS KEIL


Turbulent geht es zu auf der Tanzbühne von Dock 11, dem Performance-Space am Berliner Prenzlauer Berg.  Zu Gast mit der Premiere ihres neuen Stückes „Politics of dancing“ ist die Tanztheater-Truppe bodytalk und denen eilt, nicht unverdient, der Ruf voraus, ihre Themen auf den Kopf zu stellen und tüchtig durchzuschütteln, damit man sie wieder „richtig“ wahrnehmen kann. Und in diesem Stück wird – notwendigerweise – reichlich auf den Kopf gestellt. Sogar tänzerisch mit

Hip-Hop-Einlagen, Kopfdrehungen und Powermoves.


Angefeuert wird das Publikum mit dem Titelsong des Stücks „Politics of dancing“ mit seinen knalligen Beats, mitreißend und bewegungsintensiv. Vom Start weg gehts heftig zur Sache. Doch was macht bloß ein waschechter SPD-Politiker auf der Tanz-bühne, der grad zum Sprung auf die Nominierung zur Wahl zum Europäischen Parlament ansetzt? ... weiter


 

The Politics of Dancing

Politics of dancing

Tanztheater mit Live-Musik



Premiere: 07.07.2018

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart


Wo treffen sich Tanz und Politik? Wo treffen TänzerInnen und PolitikerInnen aufeinander? Viele geben vor zu wissen, was die Politik für den Tanz tun kann, tun soll, wie sie die Tanzszene verändern / unterstützen kann, etwa durch Fördermodelle usw. Wie kann der Tanz auf die Politik einwirken, sie verändern? Und besonders: Was lernen TänzerInnen von PolitikerInnen? Und vice versa ...


Eine gängige Definition der Spezies „Politiker“ des urban dictionary lautet: A person who tries to please everybody when speaking, and tries to steal everything when acting. Bringen wir sie zum Acting, dann kommt Stil von selbst – der persönliche Tanz-Stil.

Die Bühne als Lokaltermin ist nach Feldforschung und Labor die letzte Station unserer Zusammenarbeit mit der Politik:

The politicians are now DJ's

The politics of dancing

The politics of oooh feeling good

The politics of moving

Is this message understood ?!


Wir haben verstanden: Politiker sind DJs, Tanzpolitik liefert Wohlfühlgarantie, WEITER